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19.03.2018 12:40

Unser Aktionstag für Uganda

Am Sonntag, dem 18. März 2018 fand unser erster Aktionstag für Uganda statt. Dem schneereichen kalten Wetter und der anhaltenden Grippewelle geschuldet, lief er anders ab, als geplant.

Um 11 Uhr gab es einen Gottesdienst, der sehr gut besucht war. Dann waren alle in den Neubau unserer Schule eingeladen, um es sich in dem Café, das die Klasse 9a mittlerweile aufgebaut hatte, gemütlich zu machen. Es gab heiße Würstchen, belegte Brötchen, Kuchen, Kaffe und verschiedene Kaltgetränke zur Auswahl. Zweidrittel des eingenommenen Geldes konnten als Spende für Uganda gesammelt werden. Im Café bildeten sich verschiedene Gesprächsrunden, die sich viel zu erzählen hatten. Ein Thema war auf jeden Fall immer herauszuhören: Uganda. Die diesjährige Reise, kommende Projekte und andere Gedanken zur Unterstützung. Nebenbei konnte man den Ugandafilm sehen, den die diesjährige Besuchergruppe im Februar erstellt hatte. Der Film stieß auf großes Interesse.

Das Jugendparlament bot Freundschaftsbänder an. Diese waren zuvor von einzelnen Kindern in unserem Partnerort Masaka zusammen mit Vertretern des Jugendparlaments im Februar angefertigt worden. Wenn man ein Bändchen kauft, bekommt man ein Foto und eine kurzen Gruß des Kindes ausgehändigt, das das jeweilige Bändchen geflochten hat. Das Jugendparlament verkauft diese Bändchen zu verschiedenen Gelegenheiten. Insgesamt konnten schon mehr als 80 Bändchen einen neuen Besitzer finden.

Die AG der Bergschule „Vision eine Welt“ betrieb ein Glücksrad. Als Gewinne gab es hauptsächlich in Afrika hergestellte kleine Waren und fair gehandelte Schokolade.

Besonders aber freuten sich die 5. Und 6. Klassen. Für sie fanden ein Fußballturnier und ein groß angelegtes Völkerballspiel statt. Während die Eltern sich beim Kaffee unterhielten, rannten und tobten die Jüngeren ausgiebig in der Turnhalle. Und so war am Ende keiner übermäßig traurig, dass das angekündigte „Spiel ohne Grenzen“ verschoben werden musste…

Ein besonderer Dank gilt unseren Schulsanitätern, die die ganzen Zeit über im Hintergrund für kleinere Einsätze zur Verfügung standen. Dank aber auch allen anderen Helfern aus den Klassen und dem Kollegium, die schnell und unproblematisch eingesprungen sind. So konnte dieser erste Aktionstag, der unsere Alternative zum bisherigen Hungermarsch darstellt, doch noch zu einem guten und erwünschten Erfolg werden!

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