Orientierungstage der 11. Klasse

Diese Tage dienen der eigenen Standortbestimmung und der Besinnung. Dabei sollen sie helfen, jungen Menschen das Leben auf dem Hintergrund der christlichen Botschaft zu deuten. Orientierungstage sind ein eigenständiger und fester Bestandteil der Schulseelsorge und gehören selbstverständlich zum Alltag im Schuljahr dazu. 

 

 

 

Orientierungstage 2017

Durch die hohe Anzahld an Schülerinnen und Schülern, sind die Orientierungstage der 11. Klassen in diesem Jahr in zwei Durchgängen gelaufen. Ziel war, wie in den letzten Jahren, das Kolping-Ferienparadies auf dem Pferdeberg bei Gerblingerode. 

Dankenswerter Weise haben sich auch in diesem Jahr wieder ehemalige Schüler unserer Schule, Studenten und Schülerinnen der KBBS zur Verfügung gestellt, zusammen mit unseren Schülerinnen und Schülern eine Reise in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft ihres Lebens zu machen. Ein wichtiger Baustein in diesen Tagen waren unter anderem die spielerische Auseinandersetzung mit verschiedenen Werten für das Leben und die kreative Umsetzung der Frage, wie mein Leben in 20 Jahren aussehen wird. Dabei kamen teils witzige bis tiefgreifend-emotionale Ergebnisse zustande. Herzlichen Dank an alle Schülerinnen und Schüler.

Eine besondere Aktion startete beim zweiten Durchlauf. Mit 10 Schülern sind wir von Heiligenstadt zu Fuß nach Gerblingerode gestartet. Nach bewusst geplantem Umweg (das Leben schreibt nicht auf geraden Zeilen), waren immer wieder schweigende Momente eingebaut, in denen die Jugendlichen sich über ihr Leben Gedanken machen und anschließend mit den anderen ins Gespräch kommen sollten. Auch das nach der Mittagsrast einsetzende Regenwetter hat der guten Stimmung keinen Abbruch geleistet. Alle kamen ein wenig erschöpft (fast alle), aber glücklich am späten Nachmittag auf dem Pferdeberg an. Es war sicher für diese 10 Schülerinnen und Schüler ein besonderes Erlebnis während der Orientierungstage 2017.

So hoffe ich, dass jeder etwas aus diesen Tagen mitnehmen konnte für sich und sein Leben und wünsche ihnen allen ein großes Vertrauen in das, was ihnen gegeben ist.

Orientierungstage der 9. Klassen

Zum Beginn jeden Schuljahres werden unsere Schülerinnen und Schüler aus den jeweils letztjährigen 8. Klassen in neue Klassenverbände zusammengeführt worden. Das bedeutet auch ein neues gemeinsamens Finden als Gemeinschaft, ein gegenseitiges Kennenlernen und Anerkennen. Daher fahren die neuen Klassen eine Woche (Mo-Fr) gemeinsam mit ihren neuen Klassenleitern und deren Stellvertretern sowie mit dem Schulseelsorger auf eine gemeinsame Orientierungsfahrt nach Benediktbeuern im Oberbayrischen Tölzer Land.

Vertrauen – Liebe – Hoffnung: Orientierungsfahrt der 9. Klassen 2016

Vertrauen lernen – Liebe schenken – Hoffnung wecken

Unter diesen Mottoworten standen die diesjährigen Orientierungstage der 9. Klassen. Wieder einmal ging es für 5 Tage ins Kloster Benediktbeuern im Oberbayerischen Tölzer Land. Nach problemloser Hinfahrt startete die erste Klasse direkt mit Rucksack und entsprechender Verpflegung auf die Kohlstatt-Alm, wo sie unter einfachsten Bedingungen eine Nacht verbrachten. Die anderen Klassen richteten sich in der Jugendherberge vor Ort ein. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde im Kinosaal ein Film über das ehemalige Konzentrationslager Dachau zur Vorbereitung des nächsten Tages angeschaut. Auf der Alm brannte derweil schon das Lagerfeuer und die Schüler samt Lehrern und FSJlern saßen vergnügt drum herum. Mit Blick in die Sterne ermutigte Pfarrer Könen zu mehr Vertrauen ins Leben, damit der Himmel uns so schnell nicht auf den Kopf fällt, auch wenn manch Missgeschick passieren kann. So wie die ungewollte Explosion eines Feuerlöschers früh morgens auf der Hütte, deren Folgen dann mühsam bereinigt werden wollten.
Die Wanderung auf die Alm war für zwei Klassen wieder eine besondere Erfahrung. Leider konnte diese die dritte Klasse nicht in erwarteter Weise machen, da sie einen unfreiwilligen Umweg gingen, so nicht an der Hütte ankamen und deshalb zur Jugendherberge zurückkehrten. Aber auch aus Umwege herauszufinden ist eine wichtige Erfahrung.

Der Besuch der Gedenkstätte in Dachau war für alle Beteiligten ein eindrucksvolles Erlebnis an dem deutlich wurde, was Menschen einander antun können, und dass nur in gegenseitigem Respekt und in dem, was wir uns gegenseitig Gutes tun können, die Menschheit eine Zukunft hat.

Da wir in diesen Tagen noch hochsommerliche Temperaturen hatten, erfreuten sich alle Schüler und Lehrer über den Schwimmbadbesuch in Kochel, einschließlich dem Eintauchen in den eiskalten Kochelsee. Am Donnerstagnachmittag machten unserer Klassen dann noch die Innenstadt von München unsicher (inkl. Mc Donalds).

Den Abschluss der Orientierungstage bildete der gemeinsame Gottesdienst in der Hauskapelle des Klosters, in dem die Hoffnung im Mittelpunkt stand, dass das, was jeder einzelne sich vornimmt und sich wünscht, auch in Erfüllung gehen kann. Auch wenn es manchmal Rückschläge und Enttäuschung gibt, ist es gut zu wissen, dass immer jemand da ist, der zu einem steht.
Dank unserer Busfahrer erreichten wir am Freitagnachmittag sicher wieder Heiligenstadt. Im Gepäck viele neue Erfahrungen, viele neue Gedanken und die ausreichende Motivation für das vor uns liegende Schuljahr.

Öffnet externen Link in neuem FensterFotos

Orientierungstage der 9. Klassen

Elterninformationsbrief und Elternerklärung für die Fahrt im Schuljahr 2016/2017

Kurzbericht über die Fahrt vom 31.August-04. September 2015 Leitet Herunterladen der Datei einhier nachzulesen.

Bilder von der Fahrt 2015 Öffnet externen Link in neuem Fensterhier

Weitere Infos zum Ort hier.